Sabine Zoglauer
 
Elmsbrink 6, 49328 Melle - OT Wetter
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info@die-flexible-hundeschule.de

Hundetrainerin und Verhaltensberaterin für Hunde
Tierkommunikatorin und Coach
Sachkundenachweis NHundG
HF-Sachkundenachweis BH/VT und BHA
Sachkundenachweis CfBrH

Mitglied im Club für Britische Hütehunde e. V.
(VDH [Verband für das Deutsche Hundewesen] und
FCI [Fédération Cynologique Internationale]


                                                

 

 

 

 

 

 

                       Mit ein schönster Moment mit Nanook

 












           

       
       
       
       
       
       
 


 
 


Alle Informationen zum Sachkundenachweis bzgl. des
Niedersächsischen Hundegesetzes
über das Halten
von Hunden (NHundG)
finden Sie hier:

 

 

Nanook *04.10.2007 - ein Siberian Husky

   

 Im April 2008 haben wir uns entschieden, Nanook ein neues Zuhause zu geben. Mit ihm ging uns damals der langgehegte  Wunsch Siberian Husky in Erfüllung.
 

 Mit seinen damals 6 Monaten kannte und konnte er kaum etwas. Im Laufe der Zeit erzählte er uns viel von dem, was ihm
 alles Schlimmes in seiner Vergangenheit widerfahren sein muss.

 Die Zeit verging, und er wuchs von einem fehlernährten, fehlsozialisierten, fehlgeprägten, unruhigen, unsicheren, viel zu  ernsten und verhaltensauffälligen Junghund


 
 

 zu einem wundervollen Hund heran, der uns mit seiner speziellen Art so oft zum Lachen und Schmunzeln bringt:



Nanook, unser Clown, unser Strahlemann, unser kleines Powerpaket:



 Nanook ist voller Lebensfreude, Tatendrang und Elan überall mit dabei. In der Hundeschule hatte er sich mit Janina zu einem  Musterschüler entwickelt, ist sehr vielseitig, arbeits- und aufmerksam. Bei seiner Arbeit als Schlittenhund ist er mit
 Feuereifer dabei, wir haben so viele wunderschöne gemeinsame Touren erlebt.

 
Dankeschön, lieber Nanook, wie sehr du
unser Leben bereicherst!

 


 

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Anlässlich einer Aufgabenstellung des Religionsunterrichtes verfasste meine Tochter Janina im
Januar 2012 das folgende Gedicht über einen kleinen Teil von Nanooks Lebensgeschichte.

Es steckt sehr viel Wahrheit darin, doch die künstlerische Freiheit blieb ihr ungenommen:
 

Mein Leben begann in den Niederlanden.
Dort war ich, bis mich meine neuen Herrchen fanden.
Doch sie nahmen mich nicht mit,
ich wurde später nachgeschickt.
In einem Karton aus Pappe.
Der Fahrer schrie oft: "Halt die Klappe!"

Nach Deutschland ging die Reise.
Auf schreckliche Art und Weise.
Nach Stunden voller Angst und Qual
hatte ich die Wahl.
Soll ich rennen oder bleiben?
Ich konnt´ die Leute gar nicht leiden!

Doch sie hielten mich mit all ihrer Kraft,
Ich wünschte damals ich hätt´s geschafft!
Sie nahmen mich an die Kette.
"Ach, was ich jetzt gerne hätte..."
Eine Wiese, Spaß, ein Spiel!
Ja, das war mein Ziel.

Die Heizung war mein neues Zuhaus´
dabei wollt ich doch nur raus!
Doch die Vögel sah ich nie,
daran waren schuld nur sie!

Demon, wie der Dämon, war jetzt mein Nam´,
wann das Futter wohl endlich kam?
Doch es kam genau wie das Wasser nicht.
Das ew´ge Hundeglück rückte schnell in ferne Sicht.

Als die Nahrung endlich kam,
wurd´s mir um´s Herz ganz warm.
Der Mann roch jedoch nach Alkohol,
ich dacht: "Tja, das war´s dann wohl!"

Er schlug mich bis ich mein eigen Blut roch
und nur noch auf dem Boden kroch.
Aber ich hoffte noch auf eine bess´re Welt,
die mir, als Husky, gut gefällt.

Wenn die Menschen mich mal nicht vergaßen,
und das Geld für den Alkohol besaßen,
dann zeigten sie mir wer der Stärkere ist.
Doch ich gewann mit einer List.

Wenn meine Herrchen im Koma lagen,
sang ich immer voller Klagen!
Bis die Nachbarin die Polizei rief,
die wegen mir sehr schlecht schlief.

Bei der Rettung traf ich einen Schäferhund,
der war auch nicht grade rund.
Die Alkis wollten zu ihrer Sucht
eine Schäferhund-Husky-Zucht.

Der Tierschutz brachte mich in eine Zelle.
Als ich auf dem Platz laufen durft´ kam die Welle.
Sie bestand aus Glück und Freud´,
ich spür´ sie noch bis heut´!

Der Rasen roch so toll nach Gras,
als ich endlich genügend aß.
Ich sprang und sang und roch das Glück.
Mein Herz schlug damals wie verrückt.
Bei den Sprüngen dachte ich: "Welt, pass auf! Ich bin hier!"
Ich sprang in die Luft mit allen Vier´.

Nichts machte es mir aus die Zelle,
denn wenn ich ging über die Platzschwelle
kam wieder eine riesige Welle
und nahm mich mit in ihre Welt,
vorbei am Himmelszelt,
vorbei an tausend Stern´,
das Gefühl hatt´ ich ja so gern!

Diamond war jetzt mein Name.
Der Tierschutz machte für mich Reklame.
Menschen kamen, Menschen gingen,
fingen mit den Lippen an zu singen,
ich sollt´ kommen, ganz geschwind,
doch ich gehorchte nur dem Wind!

Das ging solang bis die Sabine kam
und mich mit zu sich nach Hause nahm.
Denn nur bei ihr machte ich keine Sause,
wie ich´s bei den anderen tat, ohne Pause.

Jetzt liege ich in meinem eigenen Sessel,
bin endlich losgeworden die alten Fesseln,
Nanook ist mein rechter Name,
die Auswahl ist endlich keine lahme!

Er bedeutet mächtiger Eisbär.
Womit die Mentalität auch geklärt wär!
Denn ich bin stark wie eine Armee,
und mir gefällt der weiche, weiße Schnee!

Wo sich diese geschriebenen Zeilen sich dem Ende neigen,
wird meine Geschichte dennoch nicht schweigen.
Irgendwann wird sie enden,
die Botschaft versenden,
sich auf weisen Pfaden winden
und den richt´gen Leser finden!

Euer Nanook!

  

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Hunde - unsere Seelengefährten

Im Laufe der Zeit trat Christiane in unser Leben, zum Wohle aller haben wir ihr Nanook
im Jahre 2015 anvertraut, nun erlebt Nanook mit ihr die große weite Welt.

Und wir freuen uns, dass Christiane zu einer Freundin geworden ist, sie gehört
zu unserer Familie, und so sehen wir Nanook weiterhin fast wöchentlich.

Mit einem lachenden und einem weinenden Augen wünschen wir euch
eine wunderschöne gemeinsame Zeit!

  

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